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St. Antonius und Benediktus
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Ehemalige Bunkerkirche St. Sakrament - Heerdt

St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)
St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)

Geschichte der Kirche

Seit 01.07.2016 ist die ehemalige katholische Bunkerkirche St. Sakrament Eigentum der koptisch-orthodoxen Gemeinde in Düsseldorf und wird von ihr als koptisches Gotteshaus genutzt. Da die Bunkerkirche ihre Entstehung in der katholischen Kirche hat und als Bauwerk weltweit einzigartig ist, finden Sie auf unserer Homepage trotzdem noch einige Hinweise zur Entstehung und Geschichte. Zudem können Sie in unserem Downloadbereich eine Jubiläumsschrift über die Bunkerkirche von Dr. phil. Bruno Kammann  herunterladen.

 

Seit 1923 überlegte man eine Einrichtung einer neuen Pfarrei in Heerdt. Sechs Jahre später wurde in einer Holzbaracke eine Notkirche für den Handweiser eingerichtet. 1928 konnte dann das heutige Grundstück gekauft werden. Clemens Holzmeister wurde mit der Erstellung der ersten Kirchenbaupläne beauftragt. Im Jahr 1929 wurde dann die Rektorats Pfarre St. Sakrament gegründet.

Eine alte Holzbaracke neben einem riesigen Luftschutzbunker, das war alles was Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer 1947 vorfand. Er war gerade zum Pfarrer der Pfarrei St. Sakrament ernannt worden und hier Vorort wurde die Holzbaracke als Notkirche genutzt. 1940 wurde von den Nationalsozialisten dieser Bunker für die Bevölkerung am Handweiser errichtet. Unrechtmäßig auf Kirchengrund. Klinkhammer überlegte nicht lange und bat seinen Studienfreund, den Dom- und Erzdiözesanbaumeister Willy Weyers, Pläne für einen Umbau des Bunkers in eine Kirche zu erstellen. Der Bunker bestand aus vier baugleichen Etagen. In jeder Etage waren 7 qm große Zellen in U-Form angeordnet. In jede Zelle konnten bis zu 10 Personen Schutz vor den alliierten Bombenangriffen finden, teilweise bis zu 2 Wochen mussten unter den beengten Bedingungen ausgehalten werden. Insgesamt fanden bis zu 2300 Menschen hier Schutz. Die Pläne von Weyers sahen vor, die beiden oberen Etagen herauszubrechen und damit den gesamten Innenraum für die Kirche zu nutzen. Die größte Herausforderung der damaligen Zeit war das Herausbrechen der Fenster. Hierfür wurden, für die Sprengungen, in die 1,20m dicken Betonaußenwänden über fünf Kilometer Bohrlöcher gebohrt. Nur mit Hilfe von zahlreichen Gemeindemitgliedern, die Tonnen von Schutt aus dem Bunker beförderten, konnte das Vorhaben gelingen. Entstanden ist ein heller weiträumiger Innenraum, bei dem die schützenden Außenmauern noch zu spüren sind, aber nicht bedrückend wirken. Der alte Rundanbau, in dem über eine Spindel der Bunker versorgt wurde, erhielt einen Glockenturmaufsatz. Im vorderen Bereich wurde die Wohnung für Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer eingerichtet und eine Chor-Empore für die Orgel. Vor ein paar Jahren konnte der „Bunker", wie er liebevoll genannt wird, renoviert werden. Sein schlichter, heller Innenraum ist mit einer hellen Holzdecke überspannt, die eine ausgesprochen angenehme Akustik bewirkt, was den Bunker auch immer sehr interessant für musikalische Veranstaltungen macht.

Ehemalige Innenansicht der katholischen Bunkerkirche St. Sakrament
Ehemalige Innenansicht der katholischen Bunkerkirche St. Sakrament

Besonderheiten und Kunstwerke

Die Altarwand wird von einem mächtigen aus Eisen getriebenen Kreuz betont. Dieses Kruzifixus wurde von Johann Karst einem Kunstschmied aus Eller gefertigt. Er schuf es aus Erinnerung an seine drei im Krieg gefallen Söhne und schenkte es Pfarrer Dr. Klinkhammer. 1949 konnte St. Sakrament konsekriert werden. Seit 1995 ist die Bunkerkirche ein Baudenkmal und einzigartig in der Welt.

Vom originalen Bunker blieb das Untergeschoß erhalten, in dem noch heute die damaligen Bunkerzellen im Originalzustand besichtigt werden können.

Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer besonderen Geschichte eignet sich die Bunkerkirche hervorragend für den Dialog von Kirche und Kunst und für die besondere Thematik von Frieden und Versöhnung. Regelmäßig finden im Kirchenraum oder in den Bunkerzellen Kunstausstellungen und Veranstaltungen statt.

360°-Panoramatour

Eine 360°-Panoramatour der Bunkerkirche St. Sakrament als noch katholische Kirche finden Sie unter http://qinemato.com/kirchen/Bunker.html

Diese virtuelle Tour wurde erstellt und uns zur Verfügung gestellt von www.qinemato.com

Weitere bildliche Eindrücke aus der ehemals katholischen Bunkerkirche