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Auf der Suche nach Gott?

3 Tipps für Einsteiger zum Beten
Gottsuche
Datum:
28. Aug. 2022
Von:
Beatrix Reese

Sehnsucht nach Gott?

Wenn Sie die Sehnsucht haben, Gott im Alltag auf die Spur zu kommen, dann sind Sie hier richtig. Nicht, dass ich Ihnen versprechen könnte, Sie würden mit den Tipps auf jeden Fall Gotteserfahrungen machen. Gotteserfahrung lässt sich nicht erzwingen.  Und doch kann einer der drei Tipps aus unserer christlichen Gebetstradition Ihnen hilfreich sein.

1. Das gute alte Tischgebet

Bevor Sie etwas essen, gönnen Sie sich einen Moment für ein kurzes Dankgebet. Wenn Sie jetzt denken, o je, das passt nicht in mein Leben. Ich esse in der Kantine oder mit Kunden ... Stimmt, wenn Sie an das klassische lautgesprochene Tischgebet mit Kreuzzeichen und Segensgeste denken. Stimmt auch nicht, denn ein kurzer Gedanke bleibt anderen verborgen. Der Dank verändert jedoch den Blick auf die Dinge und richtet ihn auf Gott. 

2. Das Stoßgebet

Spontan ein kurzes Gebet sprechen, in einer Situation, die sich ergibt. Es ist wie eine Achtsamkeitsübung. Das Gebet lenkt den Blick auf die Wirklichkeit hinter der Wahrnehmung. Ich bete seit Jahren jedes Mal, wenn ich das Martinshorn höre, kurz. 

3. Die Stille 

Gott zeigt sich in der Stille. Nun: unser Alltag scheint nicht dafür gemacht. Doch kurze Unterbrechungen sind immer möglich. An der Haltestelle, statt gerade noch einmal die Nachrichten auf dem Smartphone checken, einfach innehalten. Sie kommen an der Kirche vorbei? Verlängern Sie Ihren Weg um drei Minuten. Nehmen Sie kurz in der Kirche Platz....

Für alle 3 Tipps gilt ...

Gute Gewohnheiten helfen, denn: "Glaube bedeutet die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten." Karl Rahner 

Ihre

Beatrix Reese