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Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius und Benediktus
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Pfarrbüro Lörick
Wird im 14-täglichen Rhythmus wieder geöffnet
Sternsingeraktion in unserer Gemeinde
Termine der Sternsingeraktion der einzelnen Gemeinden
#himmelsleuchten
Offenes Singen von Adventsliedern am 14.12.
Adventsfeier der kfd und des Seniorenkreises in Lörick
Herzliche Einladung zur Adventsfeier am 18.12.
Hirten gesucht!
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Bruder Firminus-Klause
Sammelaktion für Menschen in Not in der Adventszeit vom 01. - 15.12.
Kunstfahrt
am 28.04. geht es mit Msgr. Terboven nach Bamberg und Kloster Vierzehnheilige
Ruhe.Punkt
Ökumenischer Evensong am 11.12. um 20.00 Uhr in St. Antonius
Kindergottesdienst im Kreis
am 14.12. in St. Maria, Hilfe der Christen für Kinder und Familien
Vortrag von Msgr. Terboven
"Kindheitserzählung des Lukas-Evangeliums - Vortrag am Dienstag 10.12. um 19.00 Uhr im Canisiushaus

Die Orgel von St. Benediktus

Der Orgelbauer Hartwig Späth aus Freiburg selbst schreibt über die neue Orgel:

 

„Die Pfarrgemeinde beauftrage  mich im Juli 1981 mit der reizvollen Aufgabe, in dem anspruchsvoll restaurierten neugotischen Kirchenraum eine adäquate Orgel einzubauen.

Da die Orgel das einzige Musikinstrument ist, das mit Aussehen und Klang auf seine Umgebung , den Kirchenraum, Bezug nehmen kann, wurde bei der Gestaltung des Instruments auf klassische gotische Vorbilder zurückgegriffen und ein zeitloser Orgelprospekt in fünffeldriger Grundform entworfen. Er enthielt zusätzlich gotische Profile und Dekorationen. Das massive Eichengehäuse hat nicht nur optische Funktion, sondern erfüllt auch wichtige akustische Aufgaben, wie die Mischung, ungebündelte Abstrahlung des Klanges sowie die Resonanz.

Die dekorativ gestalteten Schleierbretter (Ornamente) unterstützen diese Aufgabe und vervollständigen die Gestaltung.

Das ganz aus massivem lothringischem Eichenholz hergestellte Orgelgehäuse ist selbsttragend, d. h. die Querschnitte sind so stark ausgelegt, dass dieses Gehäuse sich selbst und alle anderen Teile der Orgel trägt. Damit ist eine Vereinheitlichung von dekorativem Gehäuse und Konstruktion erreicht.

Die Pfeifen für das Hauptwerk stehen auf zwei getrennten Windladen in Kranzgesimshöhe, in der Mitte darüber befindet sich das Schwellwerk und aus Platzgründen hinter der Orgel das Pedalwerk. Der Spieltisch ist an das Untergehäuse angebaut womit man optimale kurze Wege für die mechanische Spiel- und Registertraktur erhält. Die Spieltraktur ist an den klassischen französischen Orgelbau angelehnt und in sogenannter aufgehängter Traktur ausgeführt, das heißt, dass die Abstrakten auf kürzestem Wege von der Tastenmitte zur Windlade geführt sind. Die mechanische Registratur hat als Besonderheit und Neuheit eine zusätzliche, zweifach einstellbare Drehknopfkombination sowie drei feste Kombinationen; alles über Fußtritt einzuschalten für Pleno, Zungen und Mixturen.

Als weitere Besonderheit weist die Orgel drei sogenannte Wechselschleifen auf, d. h. drei Register des Hauptwerks können auch über einen separaten Registerzug im Pedal gespielt werden. Dies war notwendig, weil bei der Erstellung der Disposition von dem Gedanken ausgegangen wurde, für die beiden Manuale eine möglichst reichhaltige Disposition zu erhalten und dem Pedal nur eine knappe Grundausstattung zu geben. Die notwendigen „leisen“ Stimmen für das Pedal und die 8‘-Zunge werden dann aus dem Hauptwerk durch Wechselschleifen entliehen.

Mir war es eine große Freude, für Düsseldorf-Heerdt dieses Werk zu schaffen, dass unsere Werkstatt als Opus 148 verließ. Möge das Instrument der Kirchengemeinde über viele Jahre Organ der Harmonie und Freude sein.“

 

 

Am 27.8.1983 konnte das Instrument dann in einer feierlichen Eucharistiefeier geweiht werden und steht seitdem tagtäglich für Gottesdienste und Konzerte bereit.

 

Eine Besonderheit stellt die Inschrift der Orgel dar: Der lateinische Segensspruch „HVIVS ORGANI VOX ET OPES MVSICAE SACRAE CORDA FIDELIVM INCENDANT“ unter dem Kranzgesims heißt übersetzt: „Die Stimme dieser Orgel und die Macht der heiligen Musik mögen die Herzen der Gläubigen entflammen“. In Anlehnung an die Inschrift des Heerdter Wegekreuz ist er als Chronogramm gebildet: Die roten lateinischen Buchstaben ergeben nach ihrem Zahlenwert addiert  die Jahreszahl der Weihe 1983.

 

ein Blick auf die Tastatur und das Pedal der Orgel in St. Benediktus



Disposition der Orgel in St. Benediktus

 

I. Manual

1. Bourdon 16‘

2. Prinzipal 8‘

3. Rohrflöte 8‘

4. Gambe 8’

5. Oktave 4’

6. Spitzflöte 4’

7. Oktave 2‘

8. Mixtur 4 – 5-fach 1 1/3‘

    Quinte (Halbzug) 1 1/3‘

9. Cornett 5-fach 8‘

10. Trompete 8‘

 

 

II. Manual

11. Boudon 8‘

12. Salicional 8‘

13. Schwebung 8‘

14. Gedecktflöte 4’

15. Prinzipal 4’

16. Sesquialter 2-fach 2 2/3’

     Nasard (Halbzug) 2 2/3‘

17. Flageolett 2‘

18. Plein jeu 5-fach 2‘

19. Dulcian 16‘

20. Oboe 8‘

21. Clairon 4‘

     Tremulant

Pedalwerk

22. Prinzipalbass 16‘

23. Octavbass 8‘

24. Bassflöte 4‘

25. Hintersatz 5-fach 2 2/3‘

26. Posaune 16‘

  -   Bourdon WS aus HW 16’

  -   Gambe WS aus HW 8’

  -   Trompete WS aus HW 8‘

 

 

 

 

 

 

WS = Wechselschleife

 

 

Das Gehäuse der Heerdter Orgel beim Aufbau
offener Spieltisch der Orgel
Registerwellentechnik der Orgel




Das Orgelpositiv

Das Orgelpositiv

Zusätzlich zur Hauptorgel befindet sich auch noch ein kleines Orgelpositiv in der Kirche, dass unter anderem bei Schulgottesdiensten, Familiengottesdiensten sowie bei den regelmäßig stattfindenden Vespern seine Verwendung findet.

 

 

Disposition:

 

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Doublette 2'

Quinte 1 1/3'

Mixtur 1-2-fach 1'